Digitale Selbstverteidigung

gegen den technologischen Angriff

Wir leben in Zeiten schnell voran schreitender technischer Neuerungen und in einer Atmosphäre, die von autoritärer Sicherheitspolitik und dem kommerziellen Willen der BigTech’s dominiert wird. In vielen deutschen Bundesländern wurden bereits neue Polizeigesetze auf Landesebene verabschiedet, die in Kombination mit Lockerungen im Datenschutz zu massiven Eingriffen im privaten und öffentlichen Raum sorgen. Erweiterten präventiven Befugnissen für Verfolgungsbehörden folgen nun Gesetze auf Bundesebene, von der alten Leier Vorratsdatenspeicherung bis zu KI-gestützter Videoüberwachung und dem Einsatz von Überwachungssoftware für die Ermittlungsbehörden, ob nun von Palantir oder nicht.

Mit der Ausgangslage, die wie in Berlin mit der Verschärfung des ASOG (Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz) einhergeht, stehen Aktivist:innen vor großen Herausforderungen. Wie ist eine politische Opposition noch möglich in Zeiten von militärischer Mobilmachung, fortschreitender Ausbeutung von Mensch und Natur und einer globalen faschistischen Bedrohungslage?

Klar ist, wir haben etwas dagegen! … und nun auch dafür – in dieser Broschüre für die digitale Selbstverteidigung und Selbstermächtigung:

Digitales Wissen und die Kenntnisse von simplen Techniken des Eigen- und Strukturschutzes sollten mehr und mehr Alltagswissen werden. Angriffe auf unsere Privatsphäre gibt es zu Genüge, ob aus Staat oder von Unternehmen – um diese ins Leere laufen zu lassen und Handlungen bewusst zu machen gibt es hier eine praxisnahe Handreichung, die auf eigenen Erfahrungen, Recherchen und der eigenen Lernkurve basiert. Vorgestellt werden Open-Source-Tools und Konzepte, die besonders für kritische oder aktivistische Zusammenhänge geeignet sind und Wissen vermittelt, das es ermöglicht, ein eigenes digitales Schutz-Setup zu entwickeln.

Wie du unsere Tipps letztlich nutzt bleibt dir als User:in vorbehalten, wir verweisen auch darauf sich an unterstützende Strukturen zu wenden um Hürden zu überwinden und sich bei Installationen oder Fragen an diese zu wenden. In Berlin gibt es hierfür z.B.:

Wir möchten noch betonen, dass sich die Broschüre auf den Jetzt-Zustand bezieht und sich Bedrohungslage, Angriffspunkte und Sicherherheitsarchitekturen ständig verändern. Digitale Selbstverteidigung ist ein andauernder Prozess.

So freuen wir uns auch über Feedback in Form von Aktualisierungen, Ergänzungen und Korrekturen! Nimm gerne Kontakt zu uns auf.

Und hier alle Kapitel im Überblick: